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Das Stille Haus

Szerző
Frankfurt am Main
Kiadó: Insel Verlag
Kiadás helye: Frankfurt am Main
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 186 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 21 cm x 13 cm
ISBN:
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Fülszöveg


Vor fünfunddreissig jahren debü-
tierte der nun bald doppelt so alte
Hermann Lenz mit diesem, bescheiden
als Erzählung deklarierten, Entwick-
lungsroman.
Ein spätes Debüt: Zwischen der ersten
Fassung einiger Kapitel und der Buch-
publikation lagen acht Jahre Krieg und
Kriegsgefangenschaft, eine politische
Zeit, jene Neue Zeit, über die der Autor
später so hervorragend schrieb, in der
er jedoch nicht schreiben mochte. Ein
spätes Debüt mit dem Ergebnis, daß
dieses erste Werk nicht, wie fast jedes
opus i, Ansätze zeigt, hoffen läßt, ver-
spricht, sondern bereits ist. Das stille
Haus hat eine schlüssige Fabel, die ei-
ne Weltanschauung transportiert, eine
ausgewogene Architektur, die seither
bekannte eigenständige unverwechsel-
bare Sprache. Die Hauptthesen des
Lenzschen Ouvre sind hier schon dar-
gelegt, die Hauptthemen angeschla-
gen, die Protagonisten werden, nach
leichter Metamorphose, unter anderen
Namen und Umständen uns immer
wieder begegnen.
Stephan... Tovább

Fülszöveg


Vor fünfunddreissig jahren debü-
tierte der nun bald doppelt so alte
Hermann Lenz mit diesem, bescheiden
als Erzählung deklarierten, Entwick-
lungsroman.
Ein spätes Debüt: Zwischen der ersten
Fassung einiger Kapitel und der Buch-
publikation lagen acht Jahre Krieg und
Kriegsgefangenschaft, eine politische
Zeit, jene Neue Zeit, über die der Autor
später so hervorragend schrieb, in der
er jedoch nicht schreiben mochte. Ein
spätes Debüt mit dem Ergebnis, daß
dieses erste Werk nicht, wie fast jedes
opus i, Ansätze zeigt, hoffen läßt, ver-
spricht, sondern bereits ist. Das stille
Haus hat eine schlüssige Fabel, die ei-
ne Weltanschauung transportiert, eine
ausgewogene Architektur, die seither
bekannte eigenständige unverwechsel-
bare Sprache. Die Hauptthesen des
Lenzschen Ouvre sind hier schon dar-
gelegt, die Hauptthemen angeschla-
gen, die Protagonisten werden, nach
leichter Metamorphose, unter anderen
Namen und Umständen uns immer
wieder begegnen.
Stephan Clary, der Ich-Erzähler in die-
sem Buch, ein junger österreichischer
Adeliger, ist - gleich den meisten Lenz-
schen Helden - ein Spätling. Der End-
zeit, in der er heranwächst, dem aus-
gehenden neunzehnten Jahrhundert,
dem zerfallenden Kakanien, entspricht
die langsame Auflösung der Ehe sei-
ner Eltern. Der Vater, Diplomat alter
Schule, sieht die politischen Verände-
rungen, sozialen Umschichtungen illu-
sionslos voraus, verabscheut sie, weiß
ihnen jedoch nichts entgegenzusetzen
als Zynismus. Die einzige Freude des in
seiner Familie Vereinsamenden ist die
Tochter, ein lebensvolles Geschöpf, das
sich in jeder Zeit und unter jedem Him-
mel behaupten kann. Mit seiner Frau
verbindet ihn nichts mehr. Denn ob-
wohl auch sie der versinkenden Zeit
zugehört, findet sie, die nur ihrem Ge-
fühl folgt, die Möglichkeit, auf stille
Weise zu überleben, ohne sich im min-
desten untreu zu werden. Niemals hat
hierarchisches Denken ihre Wertvor-
stellungen beeinflußt: sie liebt, was im-
mer war, die Dinge der Natur, die Ge-
schenke der Jahreszeiten, was lange
war, die Wohnungen der kleinen Leute
und die kleinen Leute darin nicht we-
niger als ihr Stadthaus in Wien. Ihre
Sehnsucht in die Vergangenheit, ihre
Liebe zu den zeitunabhängigen, den
beständigen irdischen Dingen ist die
Bescheidung einer ihre Grenzen emp-
findenden gläubigen Seele.
Der hochsensible begabte Stephan
schließt sich der mütterlichen Philoso-
phie um so eher an, als sie ihm Verlänge-
rung einer idyllischen Lebensweise zu
gewähren scheint und auch er mit dem
heraufziehenden Neuen nicht paktie-
ren, es nicht einmal deutlich erkennen
mag. Die Mutterbindung bestärkt sei-
ne Neigung zum Außenseitertum, er-
schwert die Liebesverhältnisse, den
Glauben an eine sinnvolle Zukunft.
Häuser sind still oder sind es nicht; ihre
Bewohner bestimmen dies. Der Autor
meint indes nicht sie, sondern jenes
stille Haus, das jeder in sich selbst er-
richten muß. Vissza

Hermann Lenz

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